Mit 5895 Metern ist der Kilimandscharo Afrikas höchster Berg und eine der großartigsten Sehenswürdigkeiten des Kontinents. Er besitzt drei Hauptgipfel vulkanischen Ursprungs: Kibo, Mawenzi und Shira. Schon der Name “Kilimandscharo” birgt ein geheimnisvolles Rätsel. Er könnte „Berg des Lichts“, „Berg der Größe“ oder „Berg der Karawanen“ bedeuten.
Über den sanften Hügeln und Hochebenen Nordtansanias erhebt sich der schneebedeckte Gipfel des Kilimandscharo, dessen Hänge und Gletscher über den aufsteigenden Wolken glitzern. Der Kilimandscharo liegt nahe der Stadt Moshi und ist ein Naturschutzgebiet, dessen Nutzung streng reguliert ist, damit Bergsteiger die Natur ungestört genießen können. Die Ökosysteme des Berges sind ebenso vielfältig wie atemberaubend schön. An den Hängen im Flachland wird der Berg größtenteils landwirtschaftlich genutzt. Hier werden Kaffee, Bananen, Maniok und Mais für den Eigenbedarf und den Verkauf angebaut. Einige größere Kaffeeplantagen existieren noch an den unteren Hängen, doch außerhalb des Nationalparks ist ein Großteil des Gebiets in kleine Parzellen aufgeteilt. Innerhalb des Parks bedeckt dichter Tieflandwald die tieferen Lagen und geht in alpine Wiesen über, sobald die Luft dünner wird. Nahe dem Gipfel präsentiert sich die Landschaft rau und karg, geprägt von Felsen und Eis über einem atemberaubenden afrikanischen Panorama.

Kilimandscharo. Schon der Name ist ein geheimnisvolles Gebilde, umhüllt von Wolken. Er könnte „Berg des Lichts“, „Berg der Größe“ oder „Berg der Karawanen“ bedeuten. Oder vielleicht auch nicht. Die einheimischen Wachagga haben nicht einmal einen Namen für das gesamte Massiv, nur Kipoo (heute Kibo genannt) für den vertrauten, schneebedeckten Gipfel, der majestätisch über dem Kontinent thront, der Gipfel Afrikas.
Der Kilimandscharo, wie auch immer man ihn nennt, ist ein Sinnbild für die faszinierende Schönheit Ostafrikas. Wer ihn sieht, versteht, warum. Er ist nicht nur der höchste Berg des afrikanischen Kontinents, sondern auch der höchste freistehende Berg der Welt. Atemberaubend und isoliert erhebt er sich aus der umliegenden Küstensteppe – auf einer Höhe von etwa 900 Metern – zu majestätischen 5.895 Metern (19.336 Fuß).
Der Kilimandscharo zählt zu den am leichtesten zugänglichen hohen Gipfeln der Welt und zieht Besucher aus aller Welt an. Die meisten Bergsteiger erreichen den Kraterrand mit kaum mehr als einem Wanderstock, angemessener Kleidung und Entschlossenheit. Wer den Uhuru Point, den eigentlichen Gipfel, oder den Gillman's Point am Kraterrand erreicht, hat sich sein Bergsteigerzertifikat verdient.
Und ihre Erinnerungen.
Doch der Kilimandscharo hat weit mehr zu bieten als nur seinen Gipfel. Der Aufstieg gleicht einer wahren Klimareise um die Welt, von den Tropen bis zur Arktis.
Schon vor Überquerung der Nationalparkgrenze (auf der 2700-Meter-Höhenlinie) gehen die kultivierten Ausläufer der Hänge in üppigen Bergwald über, der von scheuen Elefanten, Leoparden, Büffeln, dem bedrohten Abbott-Ducker und anderen kleinen Antilopen und Primaten bewohnt wird. Noch höher liegt die Moorlandschaft, wo riesige Heidekrautsträucher mit bizarren Riesenlobelien durchsetzt sind.
Oberhalb von 4.000 Metern erstreckt sich eine surreale alpine Wüste, die außer einigen wenigen widerstandsfähigen Moosen und Flechten kaum Leben beherbergt. Schließlich weicht die letzte spärliche Vegetation einer Winterlandschaft aus Eis und Schnee – und der grandiosen Schönheit des Daches des Kontinents.
Über den Kilimandscharo-Nationalpark
Größe: 1668 km² (641 Quadratmeilen).
Standort: Nördliches Tansania, in der Nähe der Stadt Moshi.
Anreise
– 128 km (80 Meilen) von Arusha entfernt.
– Etwa eine Autostunde vom Flughafen Kilimanjaro entfernt.
Was zu tun
– Sechs übliche Trekkingrouten zum Gipfel und weitere anspruchsvollere Bergsteigerrouten.
– Tages- oder Mehrtageswanderungen auf dem Shira-Plateau. Naturlehrpfade in den tieferen Lagen.
– Forellenangeln.
– Besuchen Sie den wunderschönen Chala-Kratersee an den südöstlichen Hängen des Berges.
Unterkunft
– Hütten und Campingplätze am Berg.
– Mehrere Hotels und Campingplätze außerhalb des Parks im Dorf Marangu und in der Stadt Moshi.
NOTIZ:
– Steigen Sie langsam auf, um Ihre Akklimatisierungszeit zu verlängern und Ihre Chancen, den Gipfel zu erreichen, zu maximieren.
Um der Höhenkrankheit vorzubeugen, sollten Sie für den Aufstieg mindestens fünf Nächte einplanen, besser noch mehr. Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie die Schönheit des Berges.